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Ministerium wollte Papiere vernichten

Das britische Verteidigungsministerium hat einem Pressebericht zufolge versucht, ein Papier zu vernichten, das mit der Kelly-Affäre zu tun hatte.

Die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“ berichtet in ihrer Samstagsausgabe, das Ministerium drei Tage nach dem Tod des Waffenexperten David Kelly einen „Medienplan“ verschwinden lassen wollen.

Sicherheitskräfte hätten die Polizei informiert, nachdem sie ein Dokument zur Kelly-Affäre in einem Müllsack für Geheimmaterial gefunden hätten. Der Sack habe verbrannt werden sollen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte der Zeitung, das Papier sei unwichtig gewesen. Die Sicherheitskräfte hätten “überreagiert“.

Die Kelly-Affäre stürzte die Labour-Regierung in ihre bisher schwerste Krise. Die BBC hatte Ende Mai berichtet, die Regierung habe mit fragwürdigen Geheimdienstinformationen die Gefahr irakischer Massenvernichtungswaffen aufgebauscht. Der Biowaffenexperte Kelly hatte der BBC dabei als Hauptinformant gedient. Er war am 18. Juli in der Nähe seines Hauses 70 Kilometer westlich von London mit aufgeschnittener Pulsader tot aufgefunden worden.

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