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Mini-Mondfinsternis: Am Karsamstag leuchtete der Mond "blutrot"

Roter Mond umsäumt von Kirschblüten: So sah die Mini-Mondfinsternis in Japan aus.
Roter Mond umsäumt von Kirschblüten: So sah die Mini-Mondfinsternis in Japan aus. ©AP
Am Karsamstag verdunkelte sich nicht die Sonne, sondern der Mond: Die kürzeste Mondfinsternis des Jahrhunderts konnte am Samstag in weiten Teilen der Welt gesehen werden. 
Bilder vom Blutmond

Nach fünf Minuten war allerdings auch schon alles vorbei. Menschen in Europa und Afrika konnten von dem Schauspiel nichts mitbekommen.

Nächste Mondfinsternis Ende September

Es war die dritte in einer Serie von vier Mondfinsternissen, die in relativ kurzer Folge zu sehen sind, hieß es von der Nasa: Die erste war vor fast genau einem Jahr, die zweite im September, nach der dritten jetzt soll die vierte und letzte Ende September dieses Jahres zu sehen sein.

Die meisten Amerikaner dürften die Mondfinsternis am Samstagmorgen (Ortszeit) verpasst haben. Nicht nur, dass sie so schnell vorbei war. Dichte Wolken sorgten in weiten Teilen der USA dafür, dass sich der Mond nicht nur im Schatten der Erde verbarg.

Video: NASA-Stream von der Mondfinsternis

Partielle versus totale Mondfinsternis

Bei einer partiellen Mondfinsternis stehen Sonne, Erde und Mond hintereinander, der Mond taucht aber nur teilweise in den Kernschatten der Erde ein. Bei einer totalen Mondfinsternis wird er dagegen vollständig verdeckt.

“Blutmond” als böses Omen kontra Wissenschaft

Auch wenn der Mond bei einer totalen Finsternis vollständig im Kernschatten der Erde liegt, ist er noch schwach sichtbar – meist in rötlichen Farben. Manche sehen einen solchen “Blutmond” als böses Omen. Wissenschaftler lässt das kalt: Der Mond scheint rötlich, weil von den Sonnenstrahlen nur die langwelligen Rotanteile durch die Atmosphäre der Erde kommen.

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lunar-vietnam ©Roter Mond über Vietnam. Foto: EPA

“Mofi”: Mythen und Legenden um das kosmische Schattenspiel

Das oft beeindruckende Schattenspiel beschäftigt die Menschen seit Jahrhunderten. In Mythen und Legenden schrieben sie dem Lauf der Himmelskörper einen höheren Sinn zu und versuchten, die kosmischen Ereignisse zu erläutern. Chinesische Beobachter stellten sich vor, dass bei einer Finsternis ein himmlischer Drache den Mond verschlingt. Die Wikinger fürchteten den Wolf Hati, der dem Mond am Himmel nachjagt und ihn gelegentlich fängt. Mit viel Lärm schlugen sie Hati bei Finsternissen schließlich in die Flucht.

Bei den Ägyptern war es der böse Gott Seth, der das heilige Horusauge am Himmel stahl. Die Amazonas-Indianer begründeten den bei einer totalen Finsternis rotbraun gefärbten sogenannten “Blutmond” mit einer Pfeilattacke eines jugendlichen Bogenschützen. Sie lässt den Mond bluten, bis ein Schamane den Pfeil herauszieht und die Wunde heilt. (red/dpa)

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