Mindestens zwölf Tote bei Kämpfen in Somalia

Bei Gefechten zwischen Regierungstruppen und militanten Islamisten sind Augenzeugen zufolge in der somalischen Hauptstadt Mogadischu mindestens zwölf Menschen getötet worden, darunter drei Zivilpersonen. Demnach sind bei dem einstündigen Kampf am Freitag neben vier Mitgliedern der islamischen Gruppe Al-Shabab ("Jugend"), die der Al-Kaida nahe stehen soll, auch fünf Soldaten getötet worden.

Regierungsbeamte bestreiten dies jedoch. Ein Al-Shabab-Sprecher wollte keine Angaben zu den Opfern machen. Zu den Kämpfen soll es gekommen sein, nachdem Al-Shabab-Rebellen einen Stützpunkt der Regierung im Südwesten der Stadt angriffen. Islamistische Rebellen versuchen seit drei Jahren, die von westlichen Ländern unterstützte Regierung zu stürzen. Mittlerweile kontrollieren sie große Teile der Mitte und des Südens von Somalia.

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