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Mindestens 80 Tote bei Anschlägen im Nord-Irak

Bei einem fast zeitgleichen Angriff mit zwei Autobomben sind im Norden des Irak mindestens 80 Menschen getötet worden. Der Vorfall habe sich in Kirkuk ereignet, teilte die Polizei am Montag mit.

Der erste Selbstmordattentäter habe vor dem Büro einer kurdischen Partei mindestens zehn Menschen mit in den Tod gerissen. Der Nachrichtensender Al-Arabija berichtete, der Attentäter habe sich in einem mit Sprengstoff beladenen Lastwagen vor dem Sitz der Patriotischen Union Kurdistans (PUK) von Staatspräsident Jalal Talabani in die Luft gesprengt. Rund 60 Menschen seien bei dem Anschlag verletzt worden.

Fast gleichzeitig sei in der Stadt – die bisher als verhältnismäßig sicher galt – noch ein zweites Sprengstoffauto explodiert. Zahlreiche Zivilisten seien bei dieser Attacke ums Leben gekommen. Die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak meldete, die beiden Fahrzeuge seien auch in der Nähe der Polizeidirektion und in der Nähe der Passbehörde detoniert.

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