Mindestens 14 Tote bei zwei Anschlägen in Pakistan

Taliban bekannten sich zu dem Anschlag
Taliban bekannten sich zu dem Anschlag ©APA (epa)
Bei zwei Selbstmordanschlägen im Nordwesten Pakistans sind am Samstag mindestens 14 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Das teilte die pakistanische Polizei mit. Die Taliban übernahmen die Verantwortung für einen Anschlag. Erst vor wenigen Tagen hatten sie Selbstmordanschläge angedroht, sollten die Streitkräfte ihre Offensive fortsetzen.

Im Geschäftsviertel der Grenzstadt Peshawar explodierte nach Angaben der Polizei vor einer Bank eine Autobombe und riss acht Menschen in den Tod. 47 weitere wurden verletzt, sagte Polizeisprecher Mohammed Hamid. Der Anschlag habe einer mit dem Militär verbundenen Bank gegolten. Peshawar ist die Hauptstadt der Unruheprovinz North-West-Frontier.

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Polizeiwache im Bezirk Bannu wurden ebenfalls sechs Menschen getötet. Fast 70 weitere wurden verletzt, wie Polizeichef Mohammed Farid sagte. Der Angreifer steuerte sein mit Sprengstoff beladenes Auto in eine Polizeiwache unweit der afghanischen Grenze. Ein Sprecher der Taliban bekannte sich telefonisch zu dem Anschlag. Bannu liegt am Rand der Stammesregion Nord-Waziristan, die an Afghanistan grenzt und als Hochburg der radikal-islamischen Taliban und Al-Kaida gilt.

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