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Milzbrandverdacht bei Zypern-Gesprächen

Am Rande der Zypern-Volksgruppengespräche sind am Mittwoch in Nikosia Milzbranderreger entdeckt worden. Dies bestätigten die Vereinten Nationen.


Unter ihrer Schirmherrschaft die Gespräche zwischen dem zypriotischen Präsidenten Glafcos Clerides und dem Führer der türkischen Volksgruppe, Rauf Denktas, stattfinden.

Wie UNO-Sprecher Brian Kelly in Nikosia mitteilte, war das „verdächtige weiße Puder“ in einem Briefumschlag an den Zypern- Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen, den peruanischen Diplomaten Alvaro de Soto, adressiert. Es seien „alle notwendigen Maßnahmen“ nach Entdeckung der Substanz ergriffen worden, sagte der Sprecher.

Die Zypern-Gespräche stehen unter keinem guten Stern. Denktas verlangt jetzt die Abhaltung einer Volksabstimmung der türkischen Zyprioten vor einem Abkommen mit der griechisch-zypriotischen Mehrheitsbevölkerung über die Wiedervereinigung der Insel, während nach dem UNO-Plan ein Referendum erst nach dem Abschluss des Abkommens durchgeführt werden soll.

Der Plan von UNO-Generalsekretär Kofi Annan sieht einen Bundesstaat mit ungeteilter Souveränität aus zwei gleichberechtigten Gebietseinheiten vor. Die türkischen Zyprioten müssen ihre Forderung nach „Zweistaatlichkeit“ aufgeben. Die Vereinten Nationen und die Europäische Union dringen auf eine Lösung des Zypern-Problems bis zum 28. Februar. Zypern soll am 1. Mai 2004 Mitglied der EU werden.

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