Milutinovic stellt sich UNO-Kriegstribunal

Der frühere serbische Präsident Milan Milutinovic ist Montagvormittag mit einer Sondermaschine der jugoslawischen Regierung nach Den Haag abgereist.

Dort muss er sich vor den Vertretern des UNO-Tribunals für Kriegsverbrechen in Ex-Jugoslawien verantworten. Milutinovic war wegen Kriegsverbrechen im Kosovo angeklagt worden. Alle mitangeklagten einstigen serbischen und jugoslawischen Amtsträger befinden sich bereits im Gefängnis des UNO-Tribunals.

Belgrad hatte an das Tribunal appelliert, den früheren Präsidenten nach der Regelung der Formalitäten möglichst bald wieder bis Prozessbeginn auf freien Fuß zu setzen. Darüber muss allerdings erst entschieden werden.

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