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Millionenklage von Bleiberg

Nachdem die Präsidenten-Konferenz der Ersten Liga am Mittwoch keine Lösung im Fall Bleiberg brachte, setzt der Zweitdivisionär nun alle Hoffnungen auf das ständig neutrale Schiedsgericht der Bundesliga.

Den Kampf um die durch Strafverifizierung verlorenen zwölf Punkte hat der Sportdirektor der Kärntner, Heinz Sitter, noch nicht aufgegeben: “Das Urteil muss aufgehoben, die Punkte zurückgegeben werden.” Für den Fall eines negativen Entscheids kündigte Sitter eine Millionenklage vor einem Zivilgericht an.

Aussagen von Präsident Egon Putzi, Bleiberg werde bei einem negativen Entscheid aus der Liga aussteigen, relativierte Sitter:
“Wir wollen das nicht als Drohung verstanden wissen. Der Grund für solche Aussagen liegt rein in der wirtschaftlichen Notwendigkeit der Rückerstattung der Punkte.” Der Verein will versuchen, was möglich ist, um der Liga erhalten zu bleiben. “Ausschließen können wir einen Rückzug aber nicht”, zitierte Sitter seinen Präsidenten.

Den Schaden, der Bleiberg durch den Punkteabzug zugefügt wurde und den die Kärntner gegebenenfalls gerichtlich einfordern werde, bezifferte Sitter mit “mindestens einer Million Euro”. “Das Schiedsgericht wird erkennen, dass hier Sport und Formalismus vertauscht wurden”, verlieh Sitter erneut seinem Unverständnis für die Härte der Strafe Ausdruck.

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