Migranten stürmten marokkanisch-spanische Grenze

Gitterzäune an der Grenze von Melilla
Gitterzäune an der Grenze von Melilla
Rund 300 afrikanische Migranten haben am Freitag versucht, über die marokkanisch-spanische Grenze auf EU-Territorium zu gelangen. Sie stürmten gegen 04.00 Uhr auf die sechs Meter hohe Grenzanlage zwischen Marokko und der spanischen Exklave Melilla zu, wie die Präfektur mitteilte.


Sicherheitskräfte hätten die erste Gruppe abhalten können. Um 11.00 Uhr sei es aber 14 weiteren afrikanischen Flüchtlingen gelungen, die Barriere zu überwinden. Sie seien in einem Auffanglager untergebracht worden.

Immer wieder versuchen Hunderte Migranten gleichzeitig, die drei teilweise mit Stacheldraht verstärkten Gitterzäune an der Grenze von Melilla zu überwinden. Die beiden spanischen Gebiete Melilla und Ceuta haben die einzige Landgrenze zwischen der EU und Afrika und sind daher ein begehrtes Ziel afrikanischer Flüchtlinge. Dem Innenministerium in Madrid zufolge schafften es in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres 4700 von ihnen, über den Zaun zu klettern.

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