Mieten - Änderung des Richtwertgesetzes trat heute in Kraft

Die Änderung des Richtwertgesetzes ist heute, Dienstag, in Kraft getreten. 350.000 Haushalte und Österreich profitieren von dem Beschluss des Nationalrates, die Richtwertmieten nicht um 3,6 Prozent (Dezember-Dezember-Inflationsindex), sondern lediglich um 2,2 Prozent (Jahresdurchschnitts-Index) zu erhöhen.

Das ergibt bei einer Miete von 600 Euro pro Monat eine Ersparnis von 100 Euro im Jahr, so ÖVP-Bautensprecher Peter Sonnberger.

Laut Sonnberger kommen aber noch weitere 300.000 Mieter von Wohnungen der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft als Nutznießer hinzu, für die der burgenländische Richtwert mit einem 30-prozentigen Abschlag die Mietenbasis sei. “Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung bedeutet das eine Ersparnis von fünf Cent pro Quadratmeter, also insgesamt 42 Euro pro Jahr”, erklärte Sonnberger in einer Aussendung.

Darüber hinaus würden im Herbst 2008 auch Verhandlungen über eine Schwellwertregelung mit fünf Prozent auch bei den Richtwertmieten geführt. “Auch hier ist die Grundlage jene, dass die Werterhaltung der Miete gewährleistet sein muss”, so Sonnberger. Damit sei ein wichtiger Punkt des Inflationspaketes erfolgreich umgesetzt worden.

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