Mexiko: Mindestens 55 Tote und Vermisste

Bei Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind in Mexiko mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 40 weitere Anwohner würden noch vermisst.

Vor allem in den ländlichen Gebieten sei aber mit weitaus mehr Opfern zu rechnen. Zahlreiche Ortschaften standen unter Wasser, nachdem der Fluss Escondido nach heftigen Regenfällen am Wochenende über die Ufer getreten war. Der Escondido mündet in den Rio Bravo, der die Grenze zwischen Mexiko und den USA markiert.

Die USA stellten Rettungshubschrauber zur Verfügung, um ganze Familien von den Dächern ihrer überfluteten Häuser zu bergen. Die Brücke zwischen Piedras Negras und dem US-Bundesstaat Texas wurde beschädigt. Die Stadt Nuevo Laredo, die am Rio Bravo liegt, rief die höchste Alarmstufe aus. Die Einwohner würden schon jetzt aus den gefährdeten Gebieten geholt, weil auch mit dem Übertreten des Rio Bravo gerechnet werden müsse, sagte ein Vertreter des Katastrophenschutzes der Stadt.

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