Mexikaner verlangte eigene Abschiebung

Während hunderttausende seiner Landsleute einer Abschiebung aus den USA entgehen wollen, hat ein Mexikaner sich viel Mühe gegeben, die Behörden gegen sich aufzubringen.

Zunächst ging der 38-Jährige am Montagabend in das Büro des Sherriffs in der Kleinstadt Jerome im US-Staat Idaho und bat die Beamten, ihn in seine Heimat abzuschieben, berichtete der “Idaho Mountain Express”. Doch dem Wunsch wurde nicht entsprochen.

Enttäuscht ging der Mann zu einer nahe gelegenen Polizeistation und stahl einen Streifenwagen. Über ein Handy, das in dem Auto lag, konnten die Beamten nach eigenen Angaben den gestohlenen Wagen orten. Sie nahmen die Verfolgung auf. Doch gewaltsam brauchten sie das Fahrzeug nicht zu stoppen, dem 38-Jährigen war unterwegs das Benzin ausgegangen. Der Mexikaner bekommt nun das, was er wollte.

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