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Metiationsverfahren Flughafen - geteilte Meinungen

Symbolfoto &copy bilderbox
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Kurz vor dem Abschluss des Mediationsverfahrens des Flughafens Wien zogen die Wiener Beteiligten am Dienstag Bilanz- Land Wien zufrieden, Bürgerinitiativen lehnen Ergebnisse ab.

Trotz allgemeinen Lobes für das Verfahren fielen die Resümees im Details unterschiedlich aus. Während Arnold Klotz, Vertreter des Landes Wien bei den Verhandlungen, von einem „guten Ergebnis für die Stadt Wien“ sprach, lehnten teils die Bürgerinitiativen die Mediations-Ergebnisse ab.

“Keine Anhörung von Betroffenen”


Die drei anwesenden Vertreter von Bürgerinitiativen waren sich vor allem darin einig, dass das Mediationsverfahren als solches eine gute Einrichtung sei. Im Detail kritisierte allerdings der Liesinger Anrainer Viktor Horak, dass im April 2004 eine Flugroute über seinen Bezirk festgelegt worden sei, ohne die Betroffenen anzuhören. Man könne deshalb der nun in Kraft tretenden Lösung nicht zustimmen.


Weiters wurde bemängelt, dass die vereinbarte Reduktion der Überflüge von 40 Prozent keine absolute Deckelung vorsehe. Einige Anrainer lehnten die geplante dritte Flughafenpiste generell ab, andere wollen verhandeln. Ganz anders fiel das Urteil von Manfred Chybas vom Siedlerverein Essling aus: „Wir als Donaustädter erwarten uns deutliche Vorteile“.


Das geplante Nachtflugverbot für die Donaustadt sei ein großer Erfolg, unterstrich in dem Zusammenhang der SP-Gemeinderat Erich Valentin. Zwar seien nicht alle einer Meinung, man habe aber weiters durchgesetzt, dass ein niederösterreichischer Bürger bei Lärmberechnungen gleichviel zähle wie ein Wiener.

“Win-win-Situation”


ÖVP-Mandatar Gerhard Pfeiffer unterstrich, er glaube an eine Win-Win-Situation für Wien. Der Flughafen sichere Arbeitsplätze und sei notwendig, „um die Mobilität der jungen Menschen zu gewährleisten“. Langfristig hoffe er allerdings auf einen neuen Flughafen weit außerhalb von Wien, der für die gesamte Vier-Länder-Region Centrope arbeite.


Kritik übte man am Vorgehen der Grünen Rathausmandatarin Susanne Jerusalem, die heute das Ergebnis in einer Pressekonferenz als „nicht akzeptabel“ ablehnte, da kein generelles Nachtflugverbot komme. Außerdem wehrte sie sich gegen den Ausbau des Flughafens zu einem Drehkreuz.


Susanne Jerusalem hat am Dienstag gegenüber der APA jedoch den von verschiedenen Seiten geäußerten Vorwurf zurückgewiesen, sie habe das vorliegende Papier zur Mediation noch vor der Beschlussfassung präsentiert. „Das stimmt nicht, alle die bei meiner Pressekonferenz waren, haben gesehen: Ich habe keinen Millimeter präsentiert. Denn ich halte mich natürlich an die Spielregeln.“

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