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Meteorologischer Sommerbeginn ohne sommerliches Wetter

Sommerliches Wetter wird es am 1. Juni voraussichtlich nicht geben.
Sommerliches Wetter wird es am 1. Juni voraussichtlich nicht geben. ©dpa (Symbolbild)
Nahezu in ganz Europa drohen zum meteorologischen Sommerbeginn am 1. Juni viel Regen und ganz wenig Sonne. Dem wenig sommerlichen Wetter in Österreich kann man also auch durch einen Kurzurlaub am verlängerten Wochenende nur schwer entkommen. Mehr als  "heiße" 18 Grad sind für das erste Juniwochenende nicht zu erwarten.

“Massives Druckgebiet”, “abgeschlossener Kaltluftpool”, “viel zu kalt für die Jahreszeit” – solche und ähnlich deprimierende Aussagen müssen derzeit die Wetterexperten an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien tätigen. Was Österreich betrifft, so könnte zumindest der kommende Samstag eine Spur freundlicher werden. Soll heißen: Etwas weniger Regen, hie und da ein paar Sonnenstrahlen – vor allem im Südosten – und Temperaturen bis 18 Grad.

Schlechtes Wetter zum Sommerbeginn

Wen es interessiert: Das Wetter wird unterschiedlich schlecht. Während es nämlich am Donnerstag und Freitag häufig Regenschauer und somit auch Regenpausen geben wird, dürfte es sich am Sonntag bundesweit so richtig “einregnen”. Im Westen sinkt die Schneefallgrenze auf 1.500 Meter. “So richtig trockene Flecken wird es nicht geben”, so ein ZAMG-Meteorologe.  Die Temperaturen werden im Osten etwas höher sein als im Westen, und wiederum im Süden kündigen sich die Spitzenwerte am ersten Juni-Wochenende an: “heiße” 18 Grad. Sonst klettern die Werte kaum über 15 Grad. Zumindest keine Glatteisgefahr, sollte es jemand partout positiv sehen wollen.

Und auch zu Wochenbeginn – weit und breit kein Sommer. Stabiles Hochdruckwetter sei nämlich derzeit keines in Sicht, sagen die Prognosen. Das zweite Juni-Wochenende könnte aber doch deutlich freundlicher werden – und die Quecksilbersäulen auf sagenhafte 20 Grad klettern lassen. (APA)

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