Metallergewerkschaft verabschiedet Aktionsplan

Rund 800 Delegierte aus aller Welt, die sich zum Kongress des Internationalen Metallgewerkschaftsbundes (IMB) in Wien versammelt hatten, verabschiedeten einen Aktionsplan.

Mit dem Aktionsplan solle der „ungezügelten Macht der transnationalen Konzernen etwas entgegen gesetzt werden“, hieß es in einer Aussendung.

Aktionsplan

IMB-Generalsekretär Marcello Malentacchi sagte zum Aktionsplan, dass Gewerkschaften in der heutigen globalisierten Wirtschaft eine Verbesserung der Lebensbedingungen der arbeitenden Menschen nur dadurch erreichen können, dass sie über die nationalen Grenzen hinweg zusammenarbeiten. “Überall auf dem Planeten kämpfen Gewerkschaften täglich für die Rechte der Arbeitenden. Dieser globale Aktionsplan bringt uns in diesem Kampf zusammen, und unsere internationale Solidarität eint uns gegenüber den transnationalen Konzernen,“ sagte er.

Ein zentraler Punkt des Aktionsplanes ist die Vereinbarung von internationalen Rahmenabkommen. Diese Abkommen sind ein gangbarer Weg um die Einhaltung der Rechte der Arbeitenden zu vereinbaren. Bis dato hat der IMB elf derartiger Vereinbarungen unterzeichnet. Die delegierten des Kongresses haben sich selbst dazu verpflichtet, weitere Vereinbarungen mit transnationalen Konzernen zu erzielen.

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