Messe-Wacht im Dauereinsatz

Die Messe-Wacht hat alle Hände voll zu tun. 13 Gendarmen überwachen das Gelände, sind ständig auf der Hut. Raufereien, Diebstähle, Funde und Verluste – das Aufgabengebiet ist groß.

Mit Adrian Frei war sogar ein Polizist aus Widnau im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Messeeinsatz.

Raufereien, Diebstähle, Funde und Verluste – das Aufgabengebiet der 13 Gendarmen aus ganz Vorarlberg ist groß. „Während der Messe sind untertags ständig sechs Beamte im Einsatz“, schildert Reinhard Krenn, stellvertretender Chef der Messe-Gendarmerie, beim „VN“-Lokalaugenschein. „Zum Glück hat es bis jetzt noch keine wirklich großen Zwischenfälle gegeben“, so Krenn.

Für die Abendveranstaltungen sind jeweils bis zu zehn Gendarmen eingeteilt. „Die kümmern sich vorwiegend um den ungestörten Ablauf im Wirtschaftszelt.“ So auch gestern Abend, als beim Konzert der „Monroes“ wieder Hunderte Gäste die Wirtschaftshalle stürmten. „Das größte Problem“, erzählt ein erfahrener Beamter, „ist der Alkohol.“ Fließe dieser in rauen Mengen, würden sich auch die Aggressionen dementsprechend erhöhen.

Alkoholkontrollen

Aber die Exekutive ist gerüstet. Auch außerhalb des Messegeländes. „Es finden ständig Alkoholkontrollen statt“, warnt Fritz Gruber, Chef des Bezirksgendarmeriekommandos (BGK) Dornbirn. Auch müsse jederzeit mit einer Schwerpunktaktion gerechnet werden. „Alkofahrer werden auch in den letzten Messetagen keine Chance haben“, kündigt Gruber ein blaues Wunder für alkoholisierte Fahrer an.

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