Menschenhändlerring in Wien zerschlagen: Lange Einvernahmen

Frauen aus Bulgarien wurden in Wien zur Prostitution gezwungen.
Frauen aus Bulgarien wurden in Wien zur Prostitution gezwungen. ©APA/Sujet
Nach der Zerschlagung eines Menschenhändlerrings, der Frauen aus Bulgarien in Wien in die Prostitution gezwungen hat, sind die Ermittler auf langwierige Einvernahmen eingestellt. Übers ganze Wochenende sollen die Befragungen laufen.
Menschenhändlerring gesprengt

Die über das Wochenende andauernden Befragungen sollen u.a. die Rollenverteilung der bisher verhafteten Bandenmitglieder klären: Sechs Männer und zwei Frauen sind derzeit in Haft. Nach fünf weiteren Verdächtigen wird per Haftbefehl gefahndet.

Freitagfrüh hatten mehr als 100 Polizisten den Menschenhändlerring ausgehoben. 21 Frauen wurden im Rahmen der unter dem Codenamen “Haskovo” geführten Operation befreit.

Menschenhandel: Operation “Haskovo”

Die Beteiligten stammen laut Polizei zum überwiegenden Teil aus der Region der südbulgarischen 75.000-Einwohner-Stadt Haskovo (Chaskowo).”Die Ermittlungen sind im Gang, die Befragungen laufen über das Wochenende weiter”, sagte Polizeisprecher Thomas Keiblinger.

Die Angaben, die Beschuldigte wie Opfer dabei machen, müssten in den kommenden Tagen überprüft werden, hieß es weiters.

(APA)

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