"Meine Kinder lieben Jim!"

Hollywoods Sauberfrau sucht in ihren Filmen die Liebe. Privat schwebt Reese Witherspoon gerade auf Wolke sieben? und erzählt gerne davon. Auch dem Seitenblicke Magazin hat die 34-Jährige einige private Details verraten ...

In ihren Filmen kommt Reese Witherspoon meist als hübsch anzuschauende Blondine rüber, die ein bisserl naiv wirkt. Im echten Leben kann von Naivität keine Rede sein. In Hollywood gilt die 34-Jährige als toughe Businessfrau, die kaum einen Film unter 15 Millionen Dollar Gage macht und nebenbei eine eigene Produktionsfirma besitzt. Obendrein schaukelt sie den Alltag mit zwei Kindern ? Tochter Ava ist elf, Sohn Deacon sieben Jahre alt ? und schützt sie wie eine Löwin vor der Presse. Umso überraschender, dass sie im Interview ganz offen über ihre Kinder, ihre Patchwork-Familiensituation und ihren Verlobten Jim Toth erzählt.

Seitenblicke: In Ihrem neuen Film “Woher weißt du, dass es Liebe ist?” spielen Sie eine Frau, die das Heiraten und die Familie infrage stellt. Privat scheinen Sie die Sache anders zu sehen.
Reese Witherspoon: Absolut … Ich wusste schon immer, dass ich ein Familienmensch bin und kein Problem damit habe, zu heiraten und eine Familie zu gründen.

Sie selbst haben sich gerade mit Künstleragent Jim Toth verlobt. Wollen Sie noch heuer heiraten?
Das wissen wir noch nicht. Wir werden das alles ganz in Ruhe angehen. Aber ich freue mich sehr, dass ich nach meiner Scheidung wieder einen Mann in meinem Leben habe, bei dem ich mich richtig geborgen fühle und den auch meine Kinder lieben.

Wie kommen Sie eigentlich mittlerweile mit Ihrem Ex-Mann Ryan Phillippe klar?
Es ist okay. Wir haben einen guten Weg gefunden, uns gemeinsam um die Erziehung unserer Kinder zu kümmern. Ryan ist der Vater von Ava und Deacon und wird es auch immer bleiben. Es ist für mich wichtig, dass er auch weiterhin seine Vaterrolle wahrnimmt.

Wie wollen Sie Ihre Kinder denn erziehen?
Mir ist wichtig, dass die beiden früh lernen, Verantwortung zu tragen.

Was nicht immer leicht ist, wenn die Mutter Multimillionärin ist.
Okay, wir haben sicher einen eher gehobenen Lebensstandard. Das heißt aber nicht, dass meine Kinder alles kriegen, was sie sich wünschen. In der Schule müssen sie jedes Jahr an sozialen Projekten teilnehmen … Ich selbst besitze nur ein Auto, ich habe keinen Fuhrpark oder so. Ich will den Kindern vorleben, dass materieller Besitz allein nicht der Schlüssel zum Glück ist.

Wie kommen Ihre Kinder eigentlich damit klar, dass Sie als Familie ständig von Fotografen gejagt werden?
Ava und Deacon sind mittlerweile alt genug, um zu verstehen, was mein Beruf ist. Sie haben sich an die Fotografen gewöhnt und verstanden, dass die Paparazzi uns nichts Böses wollen, sondern einfach nur ihren Lebensunterhalt mit Fotos verdienen. Außerdem bin ja nicht oft in der Öffentlichkeit unterwegs. Wenn ich nicht drehen muss, bleibe ich am liebsten zu Hause. Ich bin gerne Hausfrau und Mutter.

Schlagen Sie auch mal Filmangebote aus, um Ihrer Mutterrolle gerecht zu werden?
Oh ja, oft sogar. Ich versuche prinzipiell nur einen Film pro Jahr zu drehen. Es kommt selten vor, dass ich mehr arbeite, und das passiert auch nur dann, wenn es sich um eine wirklich tolle Rolle handelt, die man fast nicht ausschlagen kann. Meine Kinder haben immer Vorrang. Die wachsen ohnehin so schnell heran ? ehe man sich?s versieht, sind sie aus dem Haus. Bevor es aber so weit ist, möchte ich das Leben mit ihnen richtig auskosten.

(Seitenblicke Magazin/Foto: dapd)

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