"Mein Auto": Darum geht es bei der Warnung vor "Auto-Bashing"

Der "Mein Auto"-Vorsitzende ortet eine Zunahme beim "Auto-Bashing".
Der "Mein Auto"-Vorsitzende ortet eine Zunahme beim "Auto-Bashing". ©APA/GEORG HOCHMUTH (Symbolbild)
Burkhard Ernst, Vorsitzender des Vereins "Mein Auto", hat in einer Aussendung eine Warnung vorgebracht, dass das "steigende Auto-Bashing" hunderttausende Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in Milliardenhöhe in Gefahr bringe.

Fast 15 Mrd. Euro nimmt der Staat jährlich aus dem Straßenverkehr ein, das entspricht fast den gesamten Ausgaben für Bildung oder einem Drittel der Pensionen, rechnete heute Burkhard Ernst, Vorsitzender des Vereins "Mein Auto" vor.

"Mein Auto"-Vorsitzender über Auto-Gegner

Anfang Juli 2021 habe das Industriewissenschaftliche Institut (IWI) im Auftrag der ARGE Automobile Zulieferindustrie eine Studie veröffentlicht, die den Effekt der Branche auf den Arbeitsmarkt und die Wirtschaftsleistung in Österreich beleuchte. Demnach bringe jeder von der Automotiven Zulieferindustrie erwirtschaftete Euro dem Standort doppelt so viel an Wertschöpfung und jeder Arbeitsplatz in dieser Branche sichere indirekt nahezu zwei weitere Jobs. "Wer die Autos weghaben will, muss sich also auch dessen bewusst sein, dass damit die Finanzierung ganz wichtiger öffentlicher Bereiche nicht mehr zu decken wäre", betonte Ernst.

(APA/Red)

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