Mehrparteienhaus in NÖ in Flammen: Hund als Retter

Rund 50 Feuerwehrmitglieder standen im Einsatz.
Rund 50 Feuerwehrmitglieder standen im Einsatz. ©pixabay.com (Sujet)
Weil ein Hund eine Hausbewohnerin in Gloggnitz in der Nacht auf einen Brand aufmerksam machte, konnte die Feuerwehr die Frau aus den Flammen retten. Sie und eine weitere Person wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

In Heufeld in der Gemeinde Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen) ist in der Nacht auf Donnerstag ein Mehrparteienhaus in Flammen gestanden.

Nach Angaben von Franz Resperger vom Landeskommando Niederösterreich wurde eine Frau durch die Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet. Sie und ein weiterer 69-jähriger Bewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Hund machte Bewohnerin auf Wohnhausbrand aufmerksam

Der Brand brach gegen 1.30 Uhr aus. Die später aus dem Haus gerettete 24-jährige Frau wurde laut Feuerwehr von einem Hund auf die eine Etage tiefer ausgebrochenen Flammen aufmerksam gemacht. Durch die starke Rauchentwicklung war ihr der selbstständige Weg ins Freie jedoch nicht mehr möglich.

"Ohne Meldung des Hundes hätte es für die Tierbesitzerin tragisch enden können", betonte Resperger. Elf Personen im Alter von 24 bis 95 Jahren mussten das Wohnhaus nach Polizeiangaben verlassen und konnten auch am Donnerstagnachmittag noch nicht in das Gebäude zurück.

50 Feuerwehrleute im Einsatz

Die Flammen, die auch auf den Dachstuhl des Mehrparteienhauses übergegriffen hatten, wurden unter Verwendung einer Drehleiter bekämpft. Rund 50 Feuerwehrmitglieder standen bis etwa 7.00 Uhr im Einsatz.

Die Brandursache war vorerst unklar. Ermittlungen der Exekutive waren angelaufen.

(APA/Red)

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