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Mehr Scheinselbstständige als je zuvor

Immer mehr Firmen griefen auf Billig-Arbeitskräfte zurück, die um die Hälfte des niedrigsten Lohns arbeiten - sie sind als "selbstständige Unternehmer" gemeldet.

Bis zur EU-Erweiterung waren im Wiener Bauhilfsgewerbe 950 Firmen gemeldet, wie ORF on berichtet. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Verspachtler oder Rigipswand-Aufsteller. Seit dem 1. Mai 2004 sind bis heute 3.794 der Ein-Mann-Firmen dazu gekommen.


Sie treten als selbstständige Unternehmer auf, werden in Wahrheit aber von heimischen Baufirmen bezahlt, arbeiten zum halben Lohn und bezahlen keine Krankenkassenbeiträge. Landesinnungsmeister Fritz Stangl stöhnt nur noch: “Wir können nur die Firmen darauf aufmerksam machen in verschiedenen Rundschreiben, dass solche Firmen bei öffentlichen Ausschreibungen unter Umständen ausgeschieden werden.”


Trotz Kontrollen durch die KIAB-Gruppe, die Kontrolle illegaler Arbeitnehmerbeschäftigung, wuchern die Ein-Mann-Firmen weiter. Oft seien bis zu 50 an einer Scheinadresse in Wien gemeldet, so Stangl.


Stangl fordert nun, dass ausländische Arbeitnehmer legal in Österreich arbeiten dürfen, allerdings zu heimischen Kollektivvertragsbedingungen.

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