Mehr Gewalt auf Corona-Demos gegen Journalisten

Bei Demos gegen die Corona-Maßnahmen in Deutschland kommt es oft zu Angriffe auf Journalisten.
Bei Demos gegen die Corona-Maßnahmen in Deutschland kommt es oft zu Angriffe auf Journalisten. ©Paul ZINKEN / AFP
Das Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF) registrierte 2021 einen Anstieg bei Angriffen auf Journalisten in Deutschland. Grund seien vor allem die Demos gegen die Corona-Regeln.

83 Gewalt-Fälle wurden bekannt und damit 14 mehr als noch im Jahr 2020, wie die Non-Profit-Organisation aus Leipzig in ihrer am Dienstag veröffentlichten jährlichen Analyse auflistet. Das Zentrum sprach von einem Negativrekord.

Mehr Gewalt auf Corona-Demos gegen Journalisten in Deutschland

Die Zunahme der Gewalt gegen Medienschaffende lasse sich wie bereits im Vorjahr zum größten Teil auf Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen zurückführen. 75 Prozent aller Angriffe hätten sich im Umfeld dieser Proteste ereignet, hieß es weiter. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hatte zuerst über die Ergebnisse der Analyse "Feindbild Journalist - Hass vor der Haustür" berichtet.

Die meisten Überfälle auf Journalisten gibt es in Sachsen

In Sachsen gebe es weiterhin mit 23 Fällen die meisten registrierten Übergriffe, darauf folge Niedersachsen mit 21 Fällen und Berlin mit 14. Die Fälle in Westdeutschland nehmen laut Analyse zu.

(APA/Red)

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