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Mehr als Weißwurst und Weißbier: Bayrische Restaurants in Wien

Weißwurst zum Frühstück? Keine Seltenheit in Bayern. Bayrische Küche in Wien? Schon viel seltener.
Weißwurst zum Frühstück? Keine Seltenheit in Bayern. Bayrische Küche in Wien? Schon viel seltener. ©dpa
Natürlich ist Bayern kein eigenständiger Staat, aber die Landesküche verdient es trotzdem, gesondert von der bundesdeutschen betrachtet zu werden. Weltweit ist sie besonders wegen der deftigen und/ oder rustikalen Spezialitäten bekannt und beliebt, obwohl sie auch zahlreiche süße Schmankerln zu bieten hat. In Wien weiß man beide Seiten der bayrischen Küche zu schätzen.

Mit bayrischer Küche assoziieren die meisten sofort Schweinsbraten, Schweinshaxe und Spanferkel mit einer Beilage von Semmel- oder Kartoffelklößen. Oder man denkt an die regionalen Wurstspezialitäten wie die Nürnberger Rostbratwurst oder die Weißwurst aus München. Und damit hat man auch schon eine Großzahl der bekanntesten Gerichte aufgezählt.

Bayrische Küche in Wien

Das Hoofbräu (7., Mariahilfer Straße 47) bezeichnet sich selbst als “Ruheoase mitten auf der Mariahilfer Straße”. Wie ruhig es jedoch tatsächlich ist, hängst auch von der Anzahl der Gäste ab. Ein erster Blick in die Speisekarte lässt gar nicht so sehr vermuten, dass es sich um eines der zwei Wiener Restaurants mit explizit bayrischer Küche handelt, denn dort finden sich ebenso ein Wokgemüse mit Reis oder ein mediterraner Bauernsalat. Aber eben auch original Münchner Weißwürste mit hausgemachtem (!) Senf oder Nürnberger Würstel. Letztere findet man in Wien tatsächlich seltener als erstgenannte. Auch die Bierkarte ist groß, beinhaltet aber kaum bayrische Biere. Montag bis Samstag von 11 bis 22 Uhr geöffnet.

Leider ist das Restaurant Victus & Mili (7., Neustiftgasse 28) derzeit in Winterpause. Aber ab dem 14. Jänner 2013 verwöhnen die Inhaber wieder mit einer unnachahmlichen Mischung von italienischer, südtiroler und bayrischer Küche. Der Name des Restaurants soll das verdeutlichen:  Das Wort „Victus“ stammt aus dem Lateinischen und steht für Essen, bzw. Lebensmittel und das Wort „Mili“ wird in einer altgermanischen Sage als Synonym für Liebe verwendet. Die Restaurantbetreiber dazu: „Unser Essen wird mit Liebe gekocht und ist von zwei Küchen beeinflusst: einer romanischen und einer germanischen.“ Es gibt täglich wechselnde Menüs, wem bei Gerichten wie Fenchel-Schwarzbrot-Auflauf, Kalbsbeuschel mit Semmelknödel oder Polentapizza das Wasser im Munde zusammenläuft, ist hier genau richtig. Eines des wenigen Restaurants in Wien, in denen – zumindest manchmal – Buchweizentorte (auch in Norddeutschland sehr beliebt) auf der Karte steht. Montag bis Freitag von 12 bis 24 Uhr geöffnet.

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(SVA)

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