Mehr als 90 Bootsflüchtlinge aus Seenot gerettet

Die libysche Küstenwache hat im Mittelmeer vor der Hauptstadt Tripolis 92 Bootsflüchtlinge aus Seenot gerettet. Die Menschen stammten aus verschiedenen afrikanischen Staaten und seien auf dem Weg nach Europa gewesen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Lana am Montag unter Berufung auf einen Marinevertreter. Sie seien nach Tripolis gebracht und den Einwanderungsbehörden übergeben worden.


Von der 1.770 Kilometer langen libyschen Mittelmeerküste aus brechen immer wieder Flüchtlinge in Richtung Europa auf. Auf dem gefährlichen Seeweg von Afrika über das Mittelmeer starben allein im Oktober mindestens 400 Menschen. Teile Libyens gelten seit dem Sturz des früheren Machthabers Gaddafi im Jahr 2011 als führungslos. Auch der Grenzschutz des Landes wird regelmäßig kritisiert.

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