Mehr als 4.500 Flüge am Heiligen Abend ausgefallen

Weltweit fielen zu Weihnachten 4.500 Flüge aus.
Weltweit fielen zu Weihnachten 4.500 Flüge aus. ©Yuki IWAMURA/AFP
Am Heiligen Abend sind weltweit mehr als 4.500 Flüge ausgefallen. Allein rund ein Viertel betraf die USA, wie Daten der Website Flightaware.com zeigen. Laut Fluggesellschaft gab es viele Krankmeldungen durch Corona.

Von der Nachrichtenagentur AFP kontaktierte Fluggesellschaften begründeten die Ausfälle vor allem mit Krankmeldungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Bis Freitagabend mitteleuropäischer Zeit zeigte Flightaware.com weltweit 2.400 entfallene Flüge an. Rund 10.000 weitere Flüge waren von Verschiebungen betroffen. Für den ersten Weihnachtsfeiertag wurden der Website zufolge bereits 1.400 Flugausfälle angekündigt.

Mehr als 4.500 Flüge am Heiligen Abend ausgefallen

Rund 1.100 der ausgefallenen Flüge sollten in den USA starten oder an einem US-Flughafen landen. Die US-Fluggesellschaft United musste nach eigenen Angaben mehr als 185 Flüge streichen - und damit rund zehn Prozent der vorgesehenen Flüge. "Der landesweite Anstieg bei den Omikron-Fällen in dieser Woche hatte direkte Auswirkungen auf unsere Besatzungen und die Menschen, die unseren Betrieb aufrechterhalten", erklärte die Airline.

Omikron-Variante und Wetter waren Gründe für Ausfälle

Die Fluggesellschaft Delta musste fast 280 Flüge streichen. Zur Begründung nannte die Airline sowohl die Omikron-Variante des Coronavirus als auch wetterbedingte Probleme. Bei Alaska Airlines mussten sich zahlreiche Mitarbeiter nach Corona-Kontakten in Selbstisolation begeben, elf Flüge wurden gestrichen.

Die meisten Reisen bereits vor Auftreten von Omikron gebucht

Einer Schätzung des Verkehrsclubs American Automobile Association hatten in den USA 109 Millionen Menschen geplant, zwischen dem 23. Dezember und dem 2. Jänner zu verreisen. Dies waren 34 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten der Reisen für die diesjährige Weihnachtszeit waren jedoch bereits vor dem Auftreten der Omikron-Variante gebucht worden.

(APA/Red)

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