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Mehr als 30 Fälle von Affenpocken in den USA

In den drei US-Bundesstaaten ist die Zahl der Menschen mit Affenpocken auf mindestens 33 gestiegen. Keiner der Patienten ist in Lebensgefahr.

US-Gesundheitsbeamte registrierten die bisher nur in Afrika verbreitete Pockenart bis zum Dienstag in drei US-Bundesstaaten. Keiner der isolierten Patienten befand sich in Lebensgefahr.

Die Zentren für Seuchenkontrolle (CDC) in Atlanta gehen davon aus, dass die seltene Krankheit nicht von Mensch zu Mensch weitergegeben wird. Dennoch beraten die Experten darüber, ob ein Pocken-Impfstoff freigeben werden soll. Bis zum Vortag waren 23 Patienten gemeldet worden.

Derweil gibt es keinen Zweifel mehr, dass sich alle Patienten bei Präriehunden angesteckt haben, die sie entweder als Haustiere hielten oder in Zoohandlungen betreuten. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Krankheit von einer aus Gambia stammenden Hamsterratte eingeschleppt worden. Ein Händler für exotische Tierarten hatte die Hamsterratte zusammen mit den Präriehunden vorübergehend in einem Schuppen auf seinem Grundstück im US-Bundesstaat Illinois gehalten.

Die Präriehunde übertrugen die Affenpocken dann durch Bisse oder Kratzer an ihre Halter. Sieben Patienten wurden mit Symptomen wie hohem Fieber, Schwächeerscheinungen und Pusteln auf der Haut ins Krankenhaus gebracht. Einer von ihnen ist inzwischen wieder zu Hause.

Präriehunde sind in den USA seit den 1990er Jahren als Haustiere populär. Allein aus Texas werden nach inoffiziellen Schätzungen jährlich 20.000 Präriehunde an Tierhandlungen im Land versandt, berichtete die Zeitung „New York Times“ unter Berufung auf den Herausgeber der Zeitschrift „Animal People“, Merritt Clifton in Clinton (US-Bundesstaat Washington). Die Haltung der exotischen Tiere kam ihm zufolge in Mode, nachdem ein Amerikaner ein Vakuumgerät entwickelt hatte, mit dem er die Präriehunde aus ihren unterirdischen Bauten herausholte und sie so vor Planierraupen rettete.

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