Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Mayer will im Gespräch mit Kulturschaffenden “zuhören”

Mayer will "zuhören".
Mayer will "zuhören". ©APA/HERBERT NEUBAUER
"Es wird darum gehen, wie wir wieder öffnen": Die frischernannte Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) umriss am Freitagnachmittag vor einem Treffen mit zentralen Vertretern der heimischen Branche das Ziel der Gespräche.

Schließlich soll Anfang nächster Woche die Verordnung in Kraft treten, mit der die Parameter für die Kulturbranche in den kommenden Monaten spezifiziert werden.

Rahmenbedingungen sollen mit Betroffenen diskutiert werden

Die genauen Rahmenbedingungen hierfür wolle sie nun gemeinsam mit den Betroffenen diskutieren, unterstrich Mayer vor dem Treffen. "Ich werde heute zuhören", betonte die Staatssekretärin die Bedeutung von Dialog und offener Kommunikation: "Wir wollen ganz genau wissen, was die Branche braucht."

Es sei dabei schon ein Erfolg, dass man nun an die konkreten Öffnungsschritte im Kulturbereich denken könne. "Wir sind dabei unter den Ersten in Europa", betonte Mayer. Klar sei dabei aber auch: "Wir können gesundheitspolitische Voraussetzungen nicht ignorieren." Das Ziel sei deshalb, dass man praktikable Bedingungen ermögliche und gleichzeitig den Schutz sicherstelle.

Grundsätzlicher Stufenplan steht bereits

Der grundsätzliche Stufenplan hierfür steht bereits, sollen doch ab 29. Mai Indoor- wie Outdoor-Veranstaltungen mit bis zu 100 Besuchern möglich sein. Mit 1. Juli soll diese Grenze auf bis zu 250 Besucher und mit 1. August auf 500 respektive 1.000 Besucher bei Vorliegen eines speziellen Gesundheitskonzepts steigen. "Es ist klar, dass es bei diesem Grundgerüst Fragen gibt - und deshalb sind wir heute hier", so Mayer.

Zu dem Treffen im Kulturministerium waren neben Mayer und Kulturminister Werner Kogler (Grüne) Vertreter der Szene wie Franz Patay, Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien, Kultursommer-Semmering-Intendant Florian Krumpöck, der kürzlich einen offenen Brief der heimischen Festivalleiter initiiert hatte, oder Musikvereinschef Thomas Angyan erschienen.

Mayer froh über "offene, sachliche Diskussion"

Die erste große Unterredung mit der Kulturbranche seit ihrer Angelobung wird von Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) positiv bewertet. "Das heutige Treffen hat gezeigt, dass es eine große Bandbreite von Fragen und auch Unsicherheiten gibt", so Mayer in einem Statement nach der Zusammenkunft mit rund 40 Branchenvertretern am Freitagnachmittag im Kulturministerium.

Die Diskussion sei aber von gegenseitiger Wertschätzung getragen gewesen. Sie bedanke sich für eine offene, sachliche Diskussion. "Die Veranstalterinnen und Veranstalter wollen spielen, wir wollen dies ermöglichen. Ich bin optimistisch, dass wir es gemeinsam schaffen", so Mayer.

Die heute aufgekommenen Anregungen und Wünsche werde man nun in die Arbeit an der geplanten Verordnung über das Wochenende mitnehmen. Die Details der Verordnung für die Abhaltung von Veranstaltungen in den nächsten drei Monaten sollen dann "Anfang nächster Woche" präsentiert werden.

>> Aktuelle News zur Coronakrise

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Mayer will im Gespräch mit Kulturschaffenden “zuhören”
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen