Mattersburg will "Dreier" gegen Kapfenberg

Nächste "Endspiel" im Abstiegskampf für Mattersburg: Der Vorletzte empfängt Aufsteiger Kapfenberg und hat einen Sieg eingeplant.

“Drei Punkte sind für uns Pflicht – aber nicht weil der Gegner Kapfenberg heißt, sondern weil wir ein Heimspiel haben”, erklärte Mattersburg-Trainer Franz Lederer.

Die Burgenländer wollen die Klasse durch ihre Heimstärke halten, haben sie auswärts in dieser Saison doch noch kein einziges Spiel gewonnen. Die Leistung bei der 0:2-Niederlage bei Fast-Meister Salzburg habe aber Auftrieb gegeben. “Wir haben auf dem Platz Courage und durchdachte Aktionen gezeigt. Das Selbstbewusstsein und der Glaube sind wieder zurückgekehrt. Das müssen wir uns in den nächsten Runden bewahren”, meinte Lederer.

Gegen Kapfenberg fehlt zwar der zuletzt besser in Form gekommene Michael Mörz wegen einer Sperre, dafür kehren neben Stanislav Velicky auch die zuletzt angeschlagenen Stürmer Carsten Jancker und Ilco Naumoski in den Kader zurück. “Dadurch haben wir mehr Optionen”, versicherte Lederer. Sein Gegenüber Werner Gregoritsch kann aus dem Vollen schöpfen, auch Führungsspieler Milan Fukal könnte nach Achillessehnenproblemen ein Comeback geben.

Gregoritsch hat nach der bitteren 1:2-Niederlage bei der Austria durchgegriffen – zusätzliche Trainingseinheiten und Mentalbetreuung waren angesagt. “Die Mannschaft hat verstanden, welche Fehler sie gemacht hat”, meinte der KSV-Trainer, der unter anderem den US-Amerikaner Preston Zimmerman aus dem Kader strich. Sollten die vier Spiele sieglosen Steirer im Burgenland punkten, wären sie bei derzeit neun Zählern Vorsprung auf Mattersburg und Altach wohl alle Abstiegssorgen los. “Das wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt”, bestätigte Gregoritsch.

Ganz anders die Mattersburger, die Gregoritsch selbst von 2002 bis 2004 betreut und 2003 ins Oberhaus geführt hatte. Der Liga-Dritte von 2007 hat lediglich eines seiner vergangenen 23 Spiele gewonnen – das so wichtige 5:4 im direkten Duell vor zwei Wochen gegen Altach. Nun warten auf die Lederer-Elf sechs Endspiele, um den Verbleib in der höchsten Spielklasse zu sichern. “Wir wissen mit dieser Situation umzugehen”, versicherte der SVM-Trainer.

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