Mattersburg braucht gegen Kärnten drei Punkte

Jancker & Co brauchen einen "Dreier"
Jancker & Co brauchen einen "Dreier" © APA
Der SV Mattersburg will am Samstag mit einem Sieg gegen Austria Kärnten dem Klassenerhalt einen weiteren wichtigen Schritt näher kommen.

Die Klagenfurter sind derzeit ein dankbarer Gegner, die Elf von Chefcoach Frenkie Schinkels ist nicht nur seit sieben Partien sieglos (nur 1 Remis/Torverhältnis 3:19), sondern hat auch in den vergangenen fünf Spielen kein Tor mehr erzielt.

“Wir erwarten die Klagenfurter als starken und gefährlichen Gegner, der hundertprozentig sicher wieder jene Kräfte mobilisieren wird, die er zuletzt hat vermissen lassen”, nimmt Mattersburgs Trainer Franz Lederer den “Prügelknaben” nicht auf die leichte Schulter. Seine Truppe, die nur aufgrund der um fünf Treffer besseren Tordifferenz vor Schlusslicht Altach (ebenfalls am Samstag bei der Austria) liegt, ist zuletzt zweimal (0:4 in Ried, 0:0 bei der Austria) ohne Torerfolg geblieben, hat aber im eigenen Stadion zwei Heimerfolge in Serie zu Buche stehen.

“Es wird für uns notwendig sein, dass wir wie gegen Altach, Kapfenberg oder auswärts bei der Austria auftreten”, sagte Lederer. “Und ich bin hundertprozentig überzeugt davon, dass der Mannschaft das gelingt”, fügte der Lang-Zeit-Coach der Burgenländer hinzu.

Das “kollektive Totalversagen” in Ried am Samstag ist bei den Mattersburgern längst vergessen, der Blick ist voll in Richtung der wohl leichtesten Aufgabe in den ausstehenden drei Runden gerichtet. “Es wurde intern alles besprochen und klargestellt. Die ganze Elf wird brennen wie Fackeln”, versprach Lederer, der Ilco Naumoski und Alexander Pöllhuber nach ihren Gelbsperren wieder zur Verfügung hat und auf die lautstarke Unterstützung der Fans im Pappelstadion hofft.

Für die Klagenfurter geht es in den ausstehenden Spielen nur mehr um die Ehre, ihren sechsten Platz haben sie bereits sicher. “Die Spieler wollen die Schmach ausbessern, wir wollen das Ganze in ein anderes Licht rücken”, hofft Kärntens Co-Trainer Dietmar Pegam auf ein Ende der Negativserie und einen versöhnlichen Saisonausklang. Es gebe immerhin noch einige Motivationsgründe für die Spieler zu punkten. “Wir wollen einen fairen Wettkampf bieten. Es geht noch um Erfolgsprämien, die Spieler haben einen gewissen Stolz und jene Spieler, die weggehen, wollen einen guten Eindruck hinterlassen”, meinte der im Sommer zu Sturm Graz wechselnde Pegam.

Der Co-Trainer hoffte vor allem auch auf eine positive Entscheidung des Bundesliga-Protestkomitees am Freitag bezüglich der Lizenzvergabe. “Die Lizenz wäre ein Signal, das endlich Ruhe einkehrt”, betonte der 40-jährige Steirer.

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