Massaker in Kolumbien fordert 13 Tote

Bei einem Massaker im Südwesten Kolumbiens und bei Kämpfen zwischen Rebellen und dem Militär sind insgesamt mindestens 22 Menschen getötet worden.

In dem Ort Llorente in der Provinz Narino seien 13 Bauern ums Lebens gekommen, teilte der Menschenrechtsbeauftragte der Provinz mit. Sowohl die Täter als auch der genaue Zeitpunkt des Überfalls auf den Ort seien noch nicht bekannt.

In dem fraglichen Zeitraum seien aber Einheiten der linken Rebellengruppe „Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens“ (FARC) wie auch der ultrarechten Paramilitärs in der Region gewesen. Beide Gruppe töten immer wieder Zivilisten, denen sie vorwerfen, die jeweils andere Seite unterstützt zu haben.

Das Militär teilte unterdessen mit, im Norden des Landes seien neun Mitglieder der FARC getötet und zehn weitere gefangen genommen worden. Bei dem Einsatz in der Provinz Bolivar seien auch 4,7 Tonnen Sprengstoff beschlagnahmt und 19 Minenfelder geräumt worden. Die FARC bekämpfen den Staat seit fast vier Jahrzehnten. Ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht.

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Massaker in Kolumbien fordert 13 Tote
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.