Marsch für Entwicklungshilfe: Schüler wollen 120 Kilometer von NÖ nach Wien gehen

Die Schüler wollen innerhalb von fünf Tagen in Wien ankommen.
Die Schüler wollen innerhalb von fünf Tagen in Wien ankommen. ©VIENNA.at/David Mayr
14 Schüler wollen sich für die Initiative "MoveMINDS - mindMOVES" auf einen 120 Kilometer-Fußmarsch von Yspertal in Niederösterreich nach Wien machen.

Mit einem rund 120 Kilometer langen Fußmarsch von ihrer Heimatgemeinde Yspertal (Bezirk Melk) nach Wien unter dem Motto “anfangen aufzustehen” wollen 14 Schüler der Initiative “MoveMINDS – mindMOVES” auf Flüchtlingsproblematik sowie Entwicklungshilfe zur Bekämpfung von Fluchtursachen hinweisen. Am Freitag will die Gruppe in Wien eintreffen.

Auf ihrer Internetseite erklärt die Gruppe, dass 1,2 Milliarden Menschen in Afrika keine Perspektive hätten, und Europa daher “überrollen”. Die Schülern fordern, dass in Afrika Grundbedürfnisse gedeckt und anschließend dort Arbeitsplätze geschaffen werden müssten. “Wir versuchen, ein Problem präventiv zu verhindern, bevor es außer Kontrolle gerät”, heißt es auf der Website.

“Der Ursache wird zu wenig Beachtung geschenkt”

“Österreich und Europa beschäftigen sich beinahe nur mit den Symptomen, den Flüchtlingen. Der Ursache aber wird zu wenig Beachtung geschenkt: Menschen flüchten ohne Lebensgrundlage”, teilte Jakob Schwaiger, Projektleiter der Initiative, in einer Aussendung am Mittwoch mit.

“Es ist uns wichtig, dass Bevölkerung und Regierung erfahren, dass das uns, der Jugend, der Zukunft Österreichs, ein wichtiges Anliegen ist.”

(APA, Red.)

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