Maroni-Stände in Wien getestet: Oft ist der Wurm drin

Die Wiener Arbeiterkammer testete 40 Maroni-Stände in Wien.
Die Wiener Arbeiterkammer testete 40 Maroni-Stände in Wien. ©APA (Symbolbild)
Die Wiener Arbeiterkammer testete 40 Maroni-Stände in Wien: Jede fünfte Maroni ist entweder faul, wurmig oder eingetrocknet.

Offenbar kennen aber auch die Anbieter das Problem. Denn immerhin gab jeder zweite Verkäufer gleich unaufgefordert einige Extra-Stücke ins Stanitzel.Die Qualität der Wiener Maroni ist “nicht besonders zufriedenstellend”, befand die AK in einer Aussendung am Freitag. Damit Konsumenten sicher sein können, dass sie einwandfreie Produkte erhalten, sollten Anbieter immer einige Maroni dazugeben – also zum Beispiel mindestens zwei beim Kauf von zehn Stück.

Qualität und Preis bei Maroni in Wien unterschiedlich

Wobei der Test bei den einzelnen Ständen unterschiedlich ausfiel. Nur bei vier Anbietern war die Beanstandungsquote kleiner als zehn Prozent. Am anderen Ende der Skala standen zwei Standeln, bei denen die Quote sich dem 50-Prozent-Wert näherte. Die Preise für die Maroni unterscheiden sich ebenfalls stark. Rechnet man die Kleinpackungen (sechs bis acht Stück) um, kostet ein Stück 25 bis 33 Cent. Bei den Großpackungen (13 bis 17 Stück) müssen Konsumenten mit 21 bis 29 Cent für eine Maroni rechnen.

(APA/Red)

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