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Markus Wallner als Landesstatthalter angelobt

Die nach dem gesundheitsbedingten Rückzug von Landesstatthalter Hans-Peter Bischof fällige Nachbesetzung in der Vorarlberger Landesregierung stand am Beginn der heutigen (Mittwoch) Landtagssitzung. Der bisherige ÖVP-Klubobmann Markus Wallner wurde zum neuen Landesstatthalter gewählt. Er übernimmt auch Bischofs Zuständigkeitsbereich, sodass es innerhalb der Landesregierung zu keinen weiteren Ressortverschiebungen kommt.

In der Abstimmung erhielt Wallner 25 Abgeordneten- Stimmen. Anschließend verlas Landtagspräsident Gebhard Halder die Gelöbnisformel, die das neue Regierungsmitglied per Handschlag mit Landeshauptmann Herbert Sausgruber bestätigte.

Markus Wallner kam 1967 in Frastanz zur Welt. Er maturierte am BORG Feldkirch und absolvierte an der Uni Innsbruck ein Studium der Politikwissenschaft und Geschichte. Sein beruflicher Weg führte ihn von der Industriellenvereinigung über die EU-Kommission in Brüssel und ein internationales EDV-Unternehmen zur Landesorganisation der ÖVP-Vorarlberg. Von 1997 bis 1999 war Wallner Büroleiter von Landeshauptmann Sausgruber, danach bis zu seinem nunmehrigen Regierungseintritt Landesgeschäftsführer der ÖVP.

Seit 2005 ist Markus Wallner Mitglied der Gemeindevertretung von Frastanz. In den Landtag kam er bereits im Jahr 2000, die letzten knapp vier Jahre fungierte er als ÖVP-Klubobmann. Als nunmehriges Mitglied der Landesregierung ist Wallner für folgende Ressorts zuständig: Gesundheitsrecht und Sozialversicherung, Sanitätsangelegenheiten, Kultur, Weiterbildung, Archiv- und Bibliothekswesen, Musikschulen, Behindertenhilfe.

Markus Wallner lebt mit seiner Frau Sonja und den beiden Töchtern in Frastanz.

Dem scheidenden Landesstatthalter Hans-Peter Bischof dankte Landeshauptmann Sausgruber für dessen engagierte Regierungsarbeit in den letzten knapp 14 Jahren. Bischof habe “nicht nur in Vorarlberg, sondern österreichweit einiges bewegen können”. Zu den Höhepunkten in Bischofs Amtszeit zählte Sausgruber unter anderem die leistungsbezogene Krankenhausfinanzierung und die Gründung des Sozialfonds, aber auch die Einführung jährlicher Kulturberichte, die Erweiterung des Festspielhauses und das jüngst präsentierte Konzept für die Neugestaltung des Landesmuseums. Insbesondere würdigte Sausgruber Bischofs “menschliche Art, Bereitschaft zur Teamarbeit und Loyalität”.

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OTS0121 2006-12-13/12:02

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