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Marilyn Manson eröffnete Ausstellung

Schock-Rocker Marilyn Manson (38) hat am Mittwoch in Köln seine erste deutsche Aquarell-Ausstellung eröffnet.

Zu sehen sind 33 überwiegend absurd bis morbid anmutende Darstellungen, gemalt von dem US-Musiker. So erscheint sein verstorbener Freund, Hollywoodschauspieler Christopher Reeve, als “Übermensch“ mit fratzenhaftem Grinsen. Adolf Hitler ist unter dem Titel „Deutsche Kämpferin“ als transsexuelles Wesen zu sehen. Die Galeristin Brigitte Schenk kommentierte: „Er lässt uns einmal mehr im Unklaren, wo bei ihm die Ironie aufhört und das Spiel mit dem Bösen anfängt.“

Manson sagte, Deutschland und vor allem Berlin hätten ihn sehr inspiriert, weil das Land der Entstehungsort des Expressionismus sei. Außerdem möge er Deutschland, weil es anders sei als Amerika. „Das macht mich glücklich, das inspiriert mich“, sagte er. Leuten, denen seine Kunst nicht gefalle, sage er: „Dann macht es besser.“

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