Marienfeiertag - Handel hofft auf gute Einkaufsstimmung

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Der heutige Marienfeiertag ist traditionell einer der stärksten Einkaufstage für den heimischen Handel. Nach einem guten Start am ersten und zweiten Einkaufssamstag hoffen die Händler auch heute, Montag, auf klingende Kassen.

Mit einer speziellen Aktion gemeinsam mit Hitradio Ö3 will die Wirtschaftskammer (WKÖ) die Konsumenten noch zusätzlich in Shopping-Laune bringen und das Weihnachtsgeschäft gezielt ankurbeln, wie Bundesspartenobmann Erich Lemler ankündigte.

Konkret können Ö3-Hörer bei diesem Gewinnspiel, das von 8. bis 19. Dezember läuft, die Rechnungen ihrer Weihnachtseinkäufe an Ö3 einschicken. Die Gewinner werden gezogen und erhalten den Kaufpreis zurück. “Wir wollen die Konsumenten animieren, im österreichischen Handel einzukaufen. So erreichen wir auch einen gesamtwirtschaftlichen Effekt für heimische Verarbeiter und Erzeuger”, so Lemler.

Am heutigen Marienfeiertag dürfen alle Einzelhandelsgeschäfte zwischen 10 und 18 Uhr offen halten. Schon zum zweiten Mal geschlossen bleiben die rund 1.000 Filialen der Supermarkt-Kette Billa. Mitarbeiter im Handel arbeiten am Feiertag freiwillig und bekommen Zuschläge und Ersatzfreizeit. Die Gewerkschaft schätzt, dass 80 Prozent der heimischen Geschäfte heute aufsperren und drei Viertel der Handelsangestellten an diesem Tag arbeiten.

Einen weiteren Akzent setzt der österreichische Handel in Bezug auf den Schlussverkauf: So finden von 29. bis 31. Jänner 2009 sogenannte “scharfe Tage” statt, an denen sich bis dato rund 3.000 Geschäfte in ganz Österreich zusammengeschlossen haben und einen gemeinsamen Schlussverkauf machen.

Insgesamt rechnet der heimische Handel in heurigen Weihnachtsgeschäft mit einem Umsatz von rund 1,4 Mrd. Euro. Im Schnitt gibt jeder Österreicher 330 Euro für Weihnachtsgeschenke aus.

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