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Marie Trintignant ist tot

Die französische Schauspielerin Marie Trintignant starb 41-jährig nach Streit mit ihrem Freund an den erlittenen Kopfverletzungen.

Die Schauspielerin Marie Trintignant, die in einer Klinik bei Paris an den schweren, am Wochenende bei einem Streit in Litauen mit ihrem Freund erlittenen Kopfverletzungen gestorben ist, zählte zu den populärsten Schauspielerinnen Frankreichs und stammt aus einer Künstlerfamilie. Sie war Tochter des bekannten Filmstars Jean-Louis Trintignant und der Autorin und Regisseurin Nadine Trintignant. In Litauen hielt sie sich zu Dreharbeiten für den TV-Zweiteiler „Colette“ auf, in dem sie die Hauptrolle spielte.

Marie wurde am 21. Jänner 1962 in Paris geboren, und war schon von Kindesbeinen an im Filmgeschäft aktiv, stets an der Seite prominenter Kollegen. Zum ersten Mal vor der Kamera stand sie zusammen mit Catherine Deneuve und Marcello Mastroianni in „Das passiert immer nur anderen“ (1971), in dem ihre Mutter Regie führte. Weitere Kinderrollen hatte sie 1973 in „Die Junggesellin“ von Etienne Periers, und im Polit-Thriller „Mord passt nicht in sein Konzept “Angst vor der Wahrheit“ von 1974, in dem auch Vater Jean-Louis mitwirkte. 1979 spielte sie im Krimi „Serie noire“ zusammen mit Patrick Dewaere.

1984 sah man Marie in einem weiteren Familienprojekt der Trintignants: „Nächsten Sommer vielleicht“. Wieder führte Nadine Regie, und neben Marie und Jean-Louis spielten Claudia Cardinale, Fanny Ardent und Philippe Noiret. Die Filmzeitschrift „Zoom“ bezeichnete den Film als „zähflüssige und unausgereifte Großfamiliensaga“. Unter Pierre Granier-Deferre spielte Marie 1987 wieder ander Seite von Philippe Noiret im unterkühlten Thriller „Ertrinken verboten“.

Neben Isabelle Huppert war Marie in einer Nebenrolle in Claude Chabrols „Eine Frauensache“ (1988) zu sehen. Im erotisch angehauchten Dialogfilm „Eine Sommernacht in der Stadt“ (1990) von Michel Deville erhielt sie eine Hauptrolle neben Jean-Hugues Anglade. Nach einem kurzen Auftritt in „Die Liebenden von Pont Neuf“ (1991) von Leo Carax wurde sie auch international berühmt durch „Betty“ von Claude Chabrol (1991). In der Komödie „Der Killer und das Mädchen“ (1993) von Pierre Salvadori stand sie neben Jean Rochefort und Guillaume Depardieu vor der Kamera.

In Martine Dugowsons „Sex, Lügen und Intrigen“ (1996), einem Film über die intrigante Welt der Mode- und Filmbranche, sah man Marie an der Seite von Helena Bonham Carter und Jean-Claude Brialy. „Nachrichten vom lieben Gott“ (1996) von Didier Le Pecheur zeigt sie neben „Pulp Fiction“-Star Maria de Medeiros. Erfolgreich waren auch die Komödie „Lügen wie gedruckt“ von Pierre Salvadori (1998), und der Thriller „Jenseits aller Regeln“ von Alain Corneau (1998).

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