Marc Chagall in der Albertina

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Eine große Ausstellung folgt der nächsten in der Albertina: Nach den Bildern von Peter Paul Rubens gibt es ab 03.12. die Ausstellung "Marc Chagall und die Mythen der Bibel" zu sehen. Zum ersten Mal werden die großen Zyklen der 50er und 60er Jahre des russischen Künstlers gezeigt.

Die biblischen Erzählungen von Marc Chagall zählen zu den Meisterwerken seiner Kunst. Für Chagall war die Poesie der Bibel immer schon In seiner ganz persönlichen Bildsprache brachte der Künstler die Mythen des Alten Testaments in epischer Breite und mit voller Phantasie auf die Leinwand.

Mehr als 150 Gemälde, Aquarelle, Pastelle und Gouachen geben einen Einblick in Chagalls Interpretation der Heiligen Schrift. Höhepunkte der Ausstellung sind die 17 monumentalen Spätwerke des russischen Künstlers aus dem Musée National Message Biblique Marc Chagall in Nizza.
Chagalls ausgestellte Bilder haben vor allem auch einen politisch-sozialkritischen Hintergrund.

Enkelin erfreut

In der Albertina werden die Gemälde erstmals den Skizzen gegenüber gestellt. Chagalls aus der Schweiz angereiste Enkelin Meret Meyer Graber zeigte sich bei der Presseführung im Vorfeld der Ausstellung “beglückt” über die Wiener Hängung, durch die die Modernität der Bilder und deren synästhetisches Zusammenspiel von Farbe, Musik und Motiv erst richtig zum Tragen komme.

Dadurch, dass die Gemälde nicht wie in Nizza alle zusammen – bis auf den Hohelied-Zyklus – wie in einem Andachts-Raum präsentiert würden, trete auch ihre religiöse Thematik in den Hintergrund – zu Gunsten ihres politisch-sozialkritischen Gehalts und ihrer Verbindung zum jüdischen Theater, für das Chagall ebenfalls gearbeitet hatte.

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