Maradona ruft EU im Steuerkonflikt mit Italien an

Pressekonferenz in der EU-Vertretung in Rom
Pressekonferenz in der EU-Vertretung in Rom
Der frühere argentinische Fußballstar Diego Maradona hat sich gegen den Vorwurf des Steuerbetrugs verwahrt und will in seinem Konflikt mit den italienischen Steuerbehörden die Europäische Union anrufen. Bei einer Pressekonferenz am Freitag in der EU-Vertretung in Rom sagte Maradona, er sei "kein Steuerbetrüger". Die von den Steuerbehörden von ihm verlangten 40 Millionen Euro habe er nicht.


Der Maradona-Fan Creszenzio Rivellini aus Neapel, der für die Partei des ehemaligen Regierungschefs Silvio Berlusconi im Europaparlament sitzt, will den Fall bei der EU einbringen. Er sagte bei der Pressekonferenz, dass er nicht nur für Maradona eintrete, sondern für alle italienischen Steuerzahler, denen der Fiskus oft zu stark zusetze. Brüssel habe für die Antwort auf die Eingabe vier bis sechs Wochen Zeit.

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