Mann schoss vor Gerichtstermin in USA auf Polizist

Ein schwer bewaffneter Mann hat vor einem Gerichtsgebäude im US-Staat Georgia auf einen Polizisten geschossen. Der Täter kam ums Leben, als eine Spezialeinheit anrückte. Die Anwältin des Schützen sagte, er hätte am Freitag einen Gerichtstermin gehabt. Bei seiner Anklage ging es um Waffen und Marihuana. Der Mann soll mit Schusswaffen gehandelt und eine psychologische Untersuchung verweigert haben.


Bewaffnet mit Sprengstoff, einem Sturmgewehr, reichlich Munition und einer kugelsicheren Weste war der Mann Freitagfrüh an dem Gebäude im Ort Cumming nahe der Stadt Atlanta vorgefahren – das berichtete die Zeitung “Atlanta Journal-Constitution” unter Berufung auf die Polizei. Er trug eine Gasmaske und soll Rauchgranaten bei sich gehabt haben. Er habe auch Hindernisse ausgelegt, um weitere Fahrzeuge vom Eingang fernzuhalten.

Als der Polizist ihn entdeckte und an sein Autofenster trat, schoss der Mann dem Beamten ins Bein. Eine Spezialeinheit der Polizei, die auf dem Weg zu einem anderen Einsatz war, erschien nach nur 37 Sekunden am Tatort. Kurz darauf war der Mann tot. Ein Augenzeuge sagte der Zeitung, er habe rund 50 Schüsse gehört. Das Gebäude wurde geräumt und von einem Sprengkommando nach Bomben abgesucht.

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