Mann nach Segeltour auf Neusiedler See vermisst

Rettungskräfte fanden nur den Hund auf dem Boot
Rettungskräfte fanden nur den Hund auf dem Boot ©bilderbox.at (Symbolbild)
Ein 61-jähriger Niederösterreicher ist am Freitagnachmittag bei einem Segeltörn auf dem Neusiedler See verschwunden. Rettungskräfte fanden das Boot mit Hund und ohne Segler vor.

Die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr haben Samstag früh die Suche nach einem vermissten Segler auf dem Neusiedler See fortgesetzt. Der 61-jährige Mann aus Lichtenegg (Bezirk Wiener Neustadt) wird seit Freitagmittag vermisst. Sein Segelboot trieb verlassen auf dem Wasser. “Wir sind seit fünf Uhr früh wieder mit den Booten unterwegs, am Nachmittag kommen die Suchhunde”, hieß es von der Polizei in Mörbisch (Bezirk Eisenstadt Umgebung). Die Suche verlief zunächst erfolglos.

Drei Polizeiboote, sieben Boote der Feuerwehr und ein Hubschrauber waren an der zunächst erfolglosen Suchaktion, die bis in die Nacht dauerte, beteiligt. Seit den frühen Morgenstunden wurde mit zwei Polizeibooten aus Mörbisch und Podersdorf weiter gesucht, auch ein Boot der Feuerwehr Mörbisch war laut Exekutive im Einsatz. Ab etwa 14.00 Uhr sollten die Beamten mit Hunden unterwegs sein, so ein Polizist.

Am Freitag entdeckten Rettungskräfte das verlassene Boot des Vermissten zwischen Rust und Mörbisch auf dem Neusiedler See. Lediglich der Hund des Niederösterreichers befand sich zu dem Zeitpunkt an Board. Seit den Nachmittagsstunden wurde auch ein Spürhund eingesetzt. Dieser habe allerdings aufgrund des starken Windes mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen. Bisher konnte man aber zumindest die Koordinaten, wo das Boot zum ersten Mal unbemannt gesichtet wurde, erheben. “Das Unglück dürfte mitten am See auf Höhe Rust passiert sein. Diesen Bereich werden wir nun verstärkt absuchen”, sagte Hauer.

Die Chancen, den Vermissten noch vor Einbruch der Dunkelheit zu finden, standen laut Polizei allerdings nicht “besonders gut”. “Wenn wir heute erfolglos bleiben, werden wir morgen mit der Dämmerung wieder anfangen zu suchen”, so Hauer. Der angeforderte Hund soll frühestens am Montag wieder eingesetzt werden, da hätte man “bessere Chancen”, den Niederösterreicher zu finden.

Der Einsatz von Tauchern ist für den stellvertretenden Stadtpolizeikommandanten derzeit noch kein Thema. “Wir konnten zwar das Gebiet eingrenzen, dennoch ist es für einen Taucheinsatz zu weitläufig.” Man werde allerdings auf jeden Fall “alles versuchen”, besonders um den Angehörigen bald Gewissheit verschaffen zu können. Diese wurden von einem Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut.

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