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ManCity neuer Spitzenreiter in Premier League

Riesenjubeln bei Edin Dzeko und Co.
Riesenjubeln bei Edin Dzeko und Co.
Manchester City ist die Mannschaft der Stunde im englischen Fußball. Die "Citizens" übernahmen am Mittwoch dank eines spektakulären 5:1-Auswärtssieges gegen Tottenham die Tabellenführung in der Premier League, halten nach 37 Pflichtspielen in dieser Saison schon bei 115 Toren und sind seit mittlerweile 20 Spielen ungeschlagen.


Die Dominanz des neuen Spitzenreiters an der White Hart Lane versetzte selbst Tottenham-Trainer Tim Sherwood in Erstaunen. “Das ist die beste Mannschaft der Welt, auf jeden Fall die beste Mannschaft der Premier League”, erklärte der Trainer. “Das ist der neue Meister.”

Über den möglichen Titelgewinn wollte City-Coach Manuel Pellegrini allerdings nicht sprechen. “Darüber denken wir nicht nach, denn es sind noch 15 Runden zu spielen”, betonte der Chilene, dessen Club nun einen Punkt vor Arsenal liegt.

Trotz aller Zurückhaltung war dem früheren Real-Madrid-Betreuer allerdings die Freude über den zweiten Saison-Kantersieg gegen Tottenham nach dem Heim-6:0 im vergangenen November deutlich anzumerken. “Das war vielleicht unser bestes Match in der ganzen Saison. Wir haben auswärts gegen ein Team gespielt, das in guter Form ist, und fünf Tore geschossen. Und es hätten noch fünf oder sechs mehr sein können”, sagte Pellegrini.

Einen Wermutstropfen gab es jedoch für ManCity – Stürmer-Star Sergio Aguero musste wegen einer Muskelverletzung ausgetauscht werden, die genaue Diagnose stand noch aus. Der Argentinier könnte zwar rechtzeitig zum Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Barcelona (18. Februar und 12. März) wieder fit werden, dürfte aber am kommenden Montag im Heimspiel gegen Chelsea fehlen.

Die “Blues” liegen derzeit drei Punkte hinter City, weil es daheim gegen den Abstiegskandidaten West Ham nur zu einem 0:0 reichte. Trainer Jose Mourinho wurde dabei von seinen eigenen Waffen geschlagen – für die Mannschaft des Portugiesen gab es gegen ultra-defensive Gäste kein Durchkommen. “Das war Fußball aus dem 19. Jahrhundert”, schimpfte Mourinho über die Spielweise von West Ham.

Im Laufe seiner Trainerkarriere hatte “Mou” in wichtigen Spielen oft auf eine ähnliche Taktik gesetzt, um den Gegner zur Verzweiflung zu bringen. Diesmal wurde er selbst zum Opfer einer destruktiven Spielweise. “Meine Mannschaft hat alles probiert, ich kann ihr keinen Vorwurf machen. Ich hätte eine ‘Black & Decker’ mitbringen sollen, um die Mauer einzureißen”, erklärte Mourinho.

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