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"Man braucht ein Wunder"

Die Stadien für die Fußball-Europameisterschaft in Portugal sind seit Monaten fertig. Eines ist schöner als das andere. Aber in mehreren Arenen kann derzeit kein Fußball gespielt werden.

Der Grund: Der Rasen auf den Spielfeldern will nicht so recht anwachsen. Die Experten sind vier Monate vor Beginn der EM-Endrunde (12. Juni bis 4. Juli) ratlos. „Es wurden renommierte Spezial-Unternehmen herangezogen. Aber die Resultate blieben aus”, berichtet Gilberto Madail, Präsident des EM-Organisationskomitees und des portugiesischen Fußball-Verbandes. „Ich weiß auch nicht, was mit dem Gras los ist.”

Besonders kritisch ist die Lage im „Drachen-Stadion” in Porto, das der Schauplatz unter anderem des Eröffnungsspiels sowie des Knüllers Deutschland – Niederlande sein wird. „Das Gras ist so weich, dass es sich für die Fußballer anfühlt, als spielten sie auf Sand”, berichtet Porto-Trainer Jose Mourinho.

Das Problem besteht darin, dass der Rasen nicht Wurzeln fassen will. Die Spieler finden im Gras keinen Halt und reißen mit ihren Stollen ständig Rasenfetzen heraus. In den EM-Stadien in Braga, Aveiro und Leiria sieht es ähnlich aus. Die portugiesischen Kicker, die dort ihre Ligaspiele bestreiten, sehen ihre Gesundheit gefährdet. „Es war wie Strand-Fußball”, sagte ein Profi des SC Beira Mar nach einem Punktspiel in Aveiro. „Die Arena ist schön, aber ein reguläres Spiel ist dort nicht möglich.” Das Sportblatt „A Bola” befürchtet: „Nun braucht man schon ein Wunder.”

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