"Mampfiosi"-Werbung: McDonald's sagt "scusi"

McDonald'S reagiert auf den Shitstorm und entschärft ihre "Mampfiosi"-Plakate.
McDonald'S reagiert auf den Shitstorm und entschärft ihre "Mampfiosi"-Plakate. ©McDonald's Österreich.
Auf die Kritik an einem Plakat im Rahmen der Italian Summer Promotion reagiert McDonald’s Österreich mit einer Entschuldigung.
Salvini ärgert sich über Werbung

Innerhalb der nächsten Tage werden bundesweit alle Plakate mit einer freundschaftlichen Botschaft an die Italienerinnen und Italiener überklebt. Dort heißt es nun "Für echte Amici." statt "Für echte Mampfiosi."

"Für echte Amici"

Die aktuelle Italian Summer Promotion greift den italienischen Lebensstil und die berühmte italienische Küche auf, die beide in Österreich sehr beliebt sind. Um diese Promotion zu bewerben, verwendet das Unternehmen in Österreich sehr bekannte typisch italienische Formulierungen wie "Mamma mia!" oder "Bella Italia!" sowie die Verknüpfung von deutschen und italienischen Wörtern mit einem Augenzwinkern. Das kritisierte Werbesujet zeigt einen Promotion-Burger und die Wort-Kreation "Für echte Mampfiosi."

Aus "Mampfiosi" werden "Amici". ©McDonald's Österreich

"Natürlich war es nicht unsere Absicht Italienerinnen oder Italiener in irgendeiner Weise zu beleidigen, und wir entschuldigen uns bei allen, die sich beleidigt fühlen. Mit der neuen Botschaft am Plakat "Für echte Amici." wollen wir unsere Freundschaft zu unseren geschätzten Nachbarinnen und Nachbarn ausdrücken. Italiani, scusateci!", so Jörg Pizzera, Marketing Director von McDonald’s Österreich.

Salvini zufrieden

Der italienische Innenminister Matteo Salvini reagiert zufrieden auf den Beschluss von McDonald's Österreich, Plakate mit der Botschaft "Für echte Mampfiosi" zu überkleben. "In Österreich werden die beleidigende Plakate überklebt. Das finde ich richtig, gut so", twitterte Salvini.

(APA/red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • "Mampfiosi"-Werbung: McDonald's sagt "scusi"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen