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Kuriose Szene in Deutschland: Schiri gibt Elfmeter in der Halbzeit

Schiedsrichter Guido Winkmann sorgte für ein Novum.
Schiedsrichter Guido Winkmann sorgte für ein Novum. ©AFP PHOTO / Christof STACHE
Nach dem Kellerduell zwischen Mainz und Freiburg wird vor allem über den Videobeweis diskutiert. Der greift erstmals zu einem Zeitpunkt, als beide Mannschaften schon nicht mehr auf dem Feld stehen.

Nach dem 2:0 (1:0)-Sieg des FSV Mainz 05 im Kellerduell gegen den SC Freiburg drehte sich fast alles um den umstrittenen Videobeweis. Der in der Halbzeitpause verhängte Handelfmeter für die Mainzer sorgte nicht nur für ein Novum in der Bundesliga-Historie, sondern auch für Frust bei den Freiburgern. “Das kann man am letzten Spieltag machen, wenn es nur noch um die Goldene Ananas geht. Da können sie den Videobeweis ausprobieren. Aber bei solch einem Spiel – unglaublich, dass man da so eine Entscheidung trifft”, schimpfte SC-Abwehrspieler Manuel Gulde.

Kein Spieler auf dem Rasen

Als Schiedsrichter Guido Winkmann nach einem Hinweis von Video-Assistentin Bibiana Steinhaus die TV-Bilder begutachtete, stand kein einziger Spieler mehr auf dem Rasen. Die Mainzer hatten sich an der Seitenlinie versammelt, die Freiburger waren bereits in der Kabine verschwunden – wie auch FSV-Trainer Sandro Schwarz. “Ich habe schon Video-Sequenzen ausgesucht, die ich den Jungs in der Pause zeigen wollte”, berichtete Schwarz. “Plötzlich kam unser Mannschaftsarzt und sagte: Trainer, es gibt Elfmeter. Da bin ich wieder raus.”(dpa)

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