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Maiaufmarsch in Wien: SPÖ warnt vor Jugendarbeitslosigkeit

Unisono warnten Bundeskanzler Werner Faymann und Bürgermeister Michael Häupl vor Jugendarbeitslosigkeit
Unisono warnten Bundeskanzler Werner Faymann und Bürgermeister Michael Häupl vor Jugendarbeitslosigkeit ©APA/Pfarrhofer
Genau passend zu den schwachen Arbeitsmarktzahlen hat die SPÖ in Form von Bundeskanzler Werner Faymann vor Jugendarbeitslosigkeit und der damit einhergehenden mangelnden Perspektive gewarnt.
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Ganz besonders gingen die Redner, unter ihnen Bürgermeister Michael Häupl und ÖGB-Chef Foglar, auf die Arbeitsmarktdaten ein. Auch Bundeskanzler Werner Faymann warnte: “Es kann nicht gerecht sein, wenn junge Leute nicht einmal die Chance bekommen, sich mit Arbeit zu beweisen und Geld zu verdienen. Wenn 5 Millionen Jugendliche in Europa keine Arbeit finden, was willst du denen sagen über unser Gesellschaftssystem? Außer, dass dieses System in vielen Bereichen ungerecht ist.”

Starke Sozialdemokratie für mehr Gerechtigkeit

“Daher”, sso der Kanzler, “braucht es eine starke Sozialdemokratie. In Österreich gebe es zwar die höchste Beschäftigung seit 1945 und eine geringe Jugendarbeitslosigkeit, die Sozialdemokratie sei jedoch eine europäische Bewegung. Wir sind erst zufrieden, wenn Menschen eine Arbeit haben, von der sie auch leben können, wo sie nicht drei Jobs brauchen, um einmal auszukommen für ihr Leben. Wir sind also eine unzufriedene Bewegung”, betonte Faymann.

Maiaufmarsch bleibt bestehen

Besonders hob der Kanzler die Rolle der Bildungspolitik hervor: “Auch in Österreich fehlt die gemeinsame Schule noch, die wir habe wollen, weil jedes Kind gleich viel wert ist.” Für ihn heiße “Elite”, dass jeder die selben Chancen habe.

Der Maiaufmarsch auf dem Rathausplatz ist der größte in Österreich. Wie immer marschierten tausende Menschen der verschiedenen Beizirks- und Vorfeldorganisationen im Sternmarsch zum Rathausplatz. Bei hochsommerlichen Temperaturen ergriffen neben Bundeskanzler Faymann auch Vizebürgermeisterin Renate Brauner, ÖGB-Präsident Erich Foglar sowie Bürgermeister Michael Häupl das Wort. Letzterer gab übrigens auch ein Bekenntnis zum Maiaufmarsch ab: In Graz sei jener abgesagt worden, in Wien fände der Maiaufmarsch selbstverständlich auch weiterhin statt – und dankte den Teilnehmern, dass sie ihn möglich machten. Der Maiaufmarsch ging am Nachmittag – während vereinzelt, wie etwa am Alsergrund noch demonstriert wurde – traditionell in das Maifest im Prater über. (APA/Red.)

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