Mahrer soll "Fürsprecher" der Wissenschaft sein

Mitterlehner hob Mahrers Qualitäten hervor
Mitterlehner hob Mahrers Qualitäten hervor
Mit Harald Mahrer als neuem Staatssekretär gebe es in der Regierung "einen weiteren Fürsprecher für die Anliegen von Wissenschaft und Forschung", betonte Wirtschafts- und Wissenschaftsminister sowie Neo-VP-Chef Reinhold Mitterlehner am Donnerstag bei einer Sitzung der Hochschulkonferenz.

Er habe wegen der Bedeutung der Wissensgesellschaft trotz Regierungsumbildung bewusst nicht Ressort gewechselt.

Schnittstelle für Wissenschaft und Wirtschaft

Einer der Schwerpunkten Mahrers, der Staatssekretär für Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung ist, solle die Weiterentwicklung der Forschungspolitik an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft sein. Das erklärte Mitterlehner laut Aussendung vor dem Beratungsgremium des Ministeriums, in dem u.a. Vertreter von Ministerium, Universitätenkonferenz (uniko), Fachhochschulkonferenz (FHK), Uni-Senaten und Österreichischer HochschülerInnenschaft (ÖH) sitzen. Als “zentrale Herausforderung” für das Wissenschaftsressort bezeichnete der Minister die im Herbst anstehenden Budgetverhandlungen mit dem Finanzminister: “Um im internationalen Wissenswettbewerb mitzuhalten, müssen wir die Hochschulen weiter stärken, und dafür braucht es die entsprechenden finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen.”

Zeit für Hochschulmilliarde

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) begrüßte in einer Stellungnahme Mitterlehners Ankündigung, auch weiter für die Hochschulen verantwortlich zu bleiben. Nun sei auch die Zeit für eine echte Hochschulmilliarde gekommen. “Als ÖVP-Obmann hat Mitterlehner leichtes Spiel. Er kann den dringend notwendigen Ausbau der Finanzierung zügig umsetzen”, betonte ÖH-Vizechef Bernhard Lahner (Fraktion Engagierter Studierender/FEST).

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