Mahlzeit - Schädlingsbekömpfungsmittel am Obst

Bei im Handel befindlichen Obst und Gemüse ist mit Schädlingsbekämpfungsmitteln offenbar nicht gespart worden- über die Hälfte aller Produkte enthielt gerade noch erlaubte Menge, drei Produkte überschritten Grenzwert.

Zu diesem Schluss kommt die Arbeiterkammer Wien, die gemeinsam mit dem Konsumentenschutzministeriums 60 Obst- und Gemüseproben in 20 Wiener Supermärkten getestet hat. Ergebnis: Weit über die Hälfte der Produkte (34) enthielt Pestizide in noch erlaubten Mengen, drei davon jedoch überschritten den zulässigen Grenzwert.


Bei den restlichen 26 Produkten waren laut AK-Aussendung keine Pestizide nachweisbar – darunter zwei Bio-Erzeugnisse. Von den 60 Proben kamen 18 aus Österreich, 39 aus dem Ausland. Bei drei Produkten fehlte die Herkunftsangabe.


Aus konventioneller Landwirtschaft kamen 58 Proben. Die Sorten-Palette war dabei bunt gemischt: Getestet wurden Paprika, Gurken, Eisbergsalate, Kopfsalate, Birnen, Trauben, Erdbeeren, Himbeeren, Ribisel, Brombeeren und Heidelbeeren.


Bei 34 der 58 konventionell hergestellten Produkte wurden Schädlingsbekämpfungsmittel über der Nachweisgrenze festgestellt. Davon wurde bei drei Produkten der zugelassene Grenzwert überschritten, und zwar bei zwei Paprikaproben aus Ungarn und einer Erdbeerprobe aus Deutschland. Generell waren laut AK Produkte österreichischer Herkunft seltener belastet als ausländische.


Laut AK-Konsumentenschützer Harald Glatz und dem zuständigen Staatssekretär Sigisbert Dolinschek (B) ist das Ergebnis der Untersuchung „nicht Besorgnis erregend“. Allerdings müsse durch verstärkte Kontrollen und wirksame Sanktionen sichergestellt werden, dass Grenzwertüberschreitungen in Zukunft hintangehalten werden.

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