Luftabwehr der Ukraine laut USA sehr effektiv

Das Foto zeigt einen ukrainischen Kampfjet.
Das Foto zeigt einen ukrainischen Kampfjet. ©AP (Symbolbild)
Die ukrainischen Kampfflugzeuge sind laut der Regierung der USA noch zu einem großen Teil intakt.
LIVE-Blog am Freitag
Ausweitung von Angriffen

"Sie haben noch etwa 56 Kampfflugzeuge am Boden, das ist der große Teil ihrer Flotte", sagte ein hoher US-Verteidigungsbeamter am Freitag. Die Kampfjets würden aber nur fünf bis zehn Einsätze pro Tag fliegen - das ukrainische Militär setze eher auf Luftabwehr vom Boden aus. Das russische Militär fliege indessen mehr als 200 Einsätze pro Tag.

Luftverteidigung der Ukraine "kreativ"

Der Beamte betonte, dass die Luftverteidigung der Ukraine sehr "effektiv" und "kreativ" sei. Die US-Regierung hatte zuletzt einen Vorschlag Polens abgelehnt, MiG-29-Kampfjets über einen US-Stützpunkt in Deutschland an die Ukraine zu liefern. Dabei betonte Washington auch, dass es die Lieferung von Kampfjets generell als hochriskant und kaum effektiv betrachte. Die Ukraine hatte auch nach der Absage die Hoffnung auf Kampfjets nicht aufgegeben. "Fakt ist, dass wir diese Flugzeuge so schnell wie möglich brauchen, um den Luftraum zu schützen", sagte der ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk.

Keine Kampfjet-Lieferung an Ukraine über US-Stützpunkte

"Wir legen kein Veto ein, wenn eine andere Nation Flugzeuge in die Ukraine schicken will, das ist eine souveräne Entscheidung, die eine andere Nation treffen kann", betonte der US-Beamte. Man wolle solche Kampfjets aber nicht über US-Stützpunkte an die Ukraine liefern. Aktuell sei eine weitere US-Lieferung von "Sicherheitssystemen" auf dem Weg nach Europa, hieß es weiter. Der Beamte machte wie üblich keine Angaben dazu, was in der Lieferung enthalten ist. "Wir werden auch weiterhin Ressourcen in die Ukraine liefern, so schnell und so viel wir können", sagte er.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Luftabwehr der Ukraine laut USA sehr effektiv
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen