Lucy - Trailer und Kritik zum Film

Luc Besson bringt mit "Lucy" einen philosophischen Science-Fiction-Action-Film auf die Leinwand, in dem Scarlett Johansson zum Übermenschen mutiert - Eine visuelle Achterbahnfahrt.

Nach den actionreichen Thrillern „Leon – Der Profi“, „Transporter“ und „96 Hours“ hat der Regisseur und Produzent Luc Besson sein neues Werk „Lucy“ veröffentlicht. Darin übernimmt Scarlett Johansson („Captain America“, „Her“, „The Avengers“) die Rolle einer Frau, die zum Drogenschmuggel gezwungen wird, bei dem etwas schief geht und daraufhin Morgan Freemann („Transcendence“, „Now You See Me“, „Oblivion“) um Hilfe und Rat bittet.

Lucy – Die Geschichte

Lucy (Scarlett Johansson) ist eine US-Studentin, die das Feiern liebt. Eines Tages wird sie vom Kleinkriminellen Richard (Pilou Asbaek) gezwungen Mr. Chang (Choi Min-sik) zu treffen um ihm den Koffer übergeben. Dabei geht jedoch alles schief. Die Studentin wird festgenommen und unfreiwillig zur Drogenschmugglerin. Sie muss eine neuartige Substanz, die bereits in ihrem Köper implantiert wurde, nach Europa bringen. Auf dem Weg zum Flughafen wird Lucy von Unbekannten verschleppt und zusammen geschlagen. Dabei wird die gefährliche Substanz frei gesetzt und die Amerikanerin beginnt sich zu verwandeln.

Lucy nimmt mit dem renommierten Hirnforscher Professor Samuel Norman (Morgan Freeman) Verbindung auf, der ihr helfen soll die Veränderungen in ihrem Körper zu verstehen. Aber Mr. Chang hat bereits die Verfolgung aufgenommen, um Lucy zum Schweigen zu bringen.

Lucy – Die Kritik

Scarlett Johansson als Superheldin, die Dinge bewegen, Menschen in weiter Entfernung hören und Raum und Zeit beeinflussen kann, funktioniert vor allem wegen dem schauspielerischen Talent Johanssons. Sie erweist sich als Idealbesetzung und schafft es die Wandlung des Partygirls zum Supermenschen perfekt auf die Leinwand zu bringen.

Luc Besson inszeniert seinen Hauptcharakter in all seinen Facetten und umrahmt die zum Teil schwache Story mit einem dynamischen Zusammenspiel von Bild und Ton. Dadurch wird die Geschichte, die an sich plump und unglaubwürdig ist, zweitrangig. Der Film ist ästhetisch aufbereitet und entführt den Zuseher in eine visuelle Achterbahnfahrt. Die ironischen Tier-Montagen, die immer wieder zwischengeschnitten werden, jedoch stören und wirken zum Teil zu aufgesetzt.

“Lucy” von Luc Besson ist ein kühner SiFi-Film, der vor allem wegen seines starken Hauptcharakters und dem Mix aus Ironie und Philosophie zu überzeugen vermag.
(NTA)

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