LR Schwärzler: Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz Bauernhof

Die land- und forstwirtschaftlichen Arbeitsinspektoren der Bundesländer trafen kürzlich zu einer Experten- und Schulungstagung in Vorarlberg zusammen. "Die sehr gute fachliche Aus- und Weiterbildung im Sicherheitsbereich ist zweifellos einer der Gründe dafür, dass die Zahl der bäuerlichen Arbeitsunfälle in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist", so Agrarlandesrat Erich Schwärzler zur Bedeutung dieser Veranstaltung.

1980 gab es in der Land- und Forstwirtschaft österreichweit mehr als 22.200 Arbeitsunfälle mit 167 Toten, 2005 waren es gut 5.300 Unfälle, bei denen 75 Menschen starben – das sind um 76 Prozent weniger Unfälle und um 55 Prozent weniger Tote. In Vorarlberg ereigneten sich 1980 bei den selbstständig Erwerbstätigen 325 Arbeitsunfälle mit sechs Todesopfern, 2005 gab es 85 Arbeitsunfälle, die alle ohne tödlichen Ausgang blieben.

Landesrat Schwärzler: “Das ist eine äußerst erfreuliche Entwicklung, vor allem wenn man bedenkt, wieviel menschliches Leid und wirtschaftliche Probleme – oft bis zur Existenzgefährdung des Betriebes – ein Unfall verursachen kann. Deshalb ist auch in Zukunft alles zu unternehmen, um die Zahl der Arbeitsunfälle weiter zu senken.”

Die entscheidenden Faktoren dafür sind laut Schwärzler neben der Aus- und Weiterbildung im Sicherheitsbereich vor allem das steigende Bewusstsein für Sicherheits- und Gesundheitsschutz sowie laufende sicherheitstechnische Verbesserungen bei den landwirtschaftlichen Gebäuden, Fahrzeugen und Maschinen.

Rückfragehinweis:

   Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
mailto:presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT ***

OTS0033 2007-05-24/09:00

  • VIENNA.AT
  • Landhaus News
  • LR Schwärzler: Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz Bauernhof
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.